Wenn kalte Luft an den Zähnen zieht

Wer schmerzempfindliche Zähne hat, kennt das sicher – es ist ein wunderschöner Wintertag, draußen ist alles herrlich weiß und der Pulverschnee ruft – aber kaum ist man auf der Piste, ist einem der Spaß gründlich verdorben. Die kalte Luft zieht an den Zähnen und selbst das Atmen ist dann unangenehm.

Kühle bis eisige Winterluft kann bei Menschen mit freiliegenden Zahnhälsen unangenehme Schmerzen verursachen. Alles, was mit Mundatmung zu tun hat, wird dann im Winter gerne gemieden: Joggen, Radfahren, Langlaufen oder auch nur längere Gespräche im Freien fallen dann aus.

Das liegt an der so genannten Dentinhypersensibilität. Die entsteht immer dann, wenn Dentin am Zahnhals freiliegt. Und das geschieht, wenn sich das Zahnfleisch zurückgebildet hat. Die Gründe dafür können verschieden sein, z.B. Zahnfleischentzündungen, eine falsche Zahnputztechnik oder zuviel Druck mit einer harten Zahnbürste führen dazu, dass das Zahnfleisch zurückweicht und den empfindlichen Zahnhals frei gibt.

Man muss sich vorstellen, dass der Zahnhals nicht von einer schützenden Schmelzschicht umgeben ist wie die Zahnkrone, sondern aus dem weicheren Dentin besteht. Das Dentin ist durchzogen von feinen Kanälchen, die eine direkte Verbindung vom Mundraum zum Zahnnerv darstellen. Deshalb nennt man sie Reizleiterkanälchen – oder in der zahnmedizinischen Fachsprache Dentintubuli. Liegen diese Reizleiterkanälchen offen, werden Reize wie z.B. Kälte, Hitze oder Druck direkt auf den Nerv übertragen und verursachen einen kurzen, scharfen Schmerz. Wer davon betroffen ist, spürt diesen Schmerz leider oft auch bei der Lieblingsschokolade oder heißen oder kalten Getränken.

Aber auf einen Spaziergang in der herrlichen Winterlandschaft oder den lang ersehnten Skiurlaub zu verzichten, ist natürlich definitiv keine Lösung!!

Daher haben wir in unserer elmex Sensitive Professional Zahnpasta zwei clevere Inhaltsstoffe – Arginin und Kalziumkarbonat! Arginin kommt natürlicherweise im Körper vor – zum Beispiel im Speichel. Zusammen mit dem Kalziumkarbonat bildet sich eine arginin-, calcium- und phosphatreiche Schutzschicht. Diese dringt bis tief in die Reizleiterkanälchen ein und verschließt sie. Dadurch wird die Reizübertragung einfach blockiert. Der Clou bei der ganzen Sache: Wenn man die Zahnpasta mit der Fingerspitze für eine Minute direkt an der betroffenen Stelle einmassiert, wirkt sie sofort! Man kann sie natürlich auch als ganz normale Zahnpasta regelmäßig morgens und abends verwenden. Dann hat sie den Vorteil, dass eine lang anhaltende Schutzschicht aufgebaut wird.

Somit steht dem Winterspaß nichts mehr im Weg – egal, ob Langlauf, Abfahrt, Wandern, Rodeln, Eislaufen, Skispringen oder Eisstockschießen. Hals- und Beinbruch!

 
Glossar

Dentin: Zahnbein. Hauptmasse des Zahns; umschließt das Zahnmark. Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Zahnhalsbereich vom Zement und dem Zahnfleisch. Dentin ist weicher als Zahnschmelz, daher ist freiliegendes Dentin besonders empfindlich gegen Abrasion und Säureangriffe.

Dentintubuli: Dentin hat feine Kanälchen, die Reize an den Zahnnerv leiten können. Bei freiliegenden Zahnhälsen ist das Dentin nicht von Schmelz oder Zahnfleisch bedeckt. Die Eingänge zu den Dentinkanälchen liegen offen. Äußere Reize wie Heißes, Kaltes, Süßes, Saures oder Berührungen führen zu Schmerzempfinden.

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